Portrait des Landesspitals

Das Liechtensteinische Landesspital ist eine selbständige öffentlich-rechtliche Stiftung des Landes Liechtenstein. Sie hat den Zweck, das Landesspital zu führen und für die liechtensteinische Bevölkerung die medizinische Grundversorgung sicherzustellen. Der Umfang der Grundversorgung ist im Leistungsauftrag der Regierung umschrieben.

Die Geschichte des Landesspitals reicht ins Jahr 1892 zurück, als der damalige Landesphysikus Dr. Felix Batliner im Vaduzer Bürgerheim eine kleine Krankenstation und eine Geburtsabteilung eröffnete. Die Pflege der Patienten wurde von Zamser Schwestern übernommen, die bereits das Bürgerheim leiteten.

Nach mehreren Um- und Anbauten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erhielt das Krankenhaus Vaduz – wie es mittlerweile hiess – in den Jahren 1978 bis 1981 in einer grundlegenden Sanierung und Erweiterung seine heutige Gebäudeform.

In den 1990er Jahren kam es zu Verhandlungen zwischen der Regierung und der Gemeinde Vaduz, die am 1. Januar 2000 zu einer Übernahme des Spitals durch das Land Liechtenstein führten. Basis bildet das vom Landtag am 21. Oktober 1999 verabschiedete Gesetz über das Liechtensteinische Landesspital.

Seit Sommer 2004 steht ein neuer Bettentrakt mit zehn Einzelzimmern zur Verfügung, zusätzliche Behandlungsräume sowie eine Cafeteria.

Anfangs Juli 2009 wurde ein Magnetresonanzthomograph (MRI) in Betrieb genommen.

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